Sonnenenergie für den Klimaschutz – 
mit den Vereinsanlagen werden jährlich über 30 Tonnen CO2 eingespart

Luftbild FSG 2020 PV Anlagen markiert

 

Der Solarverein Marbach am Neckar e. V. betreibt zu Demonstrationszwecken verschiedene Solarstromanlagen auf den Dächern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums (insgesamt 50 kWp) und eine Anlage mit 5 kWp auf dem Dach der Marbacher Grundschule.

Die gesamte elektrische Energie der Photovoltaikanlagen wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und bei den jüngeren Anlagen nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG“ vergütet. Für die älteste Anlage FSG 1 vom Februar 2000 ist diese Förderung bereits ausgelaufen. Der Strom wird jetzt von den Energiewerken Schönau als Direktvermarkter abgenommen.

Bei der in Abschnitten erfolgten Einrichtung der Sonnenkraftwerke kamen vier verschiedene Modultechnologien - auch unterschiedlicher Generationen - zum Einsatz. Nachdem die Anlagen unter nahezu identischen Bedingungen betrieben werden können, stehen dem Solarverein Vergleichswerte mit hoher Aussagekraft zur Verfügung. Ein Aspekt, der für die Arbeit des Vereins von besonderem Interesse ist, zumal es kaum andere Projekte gibt, die vergleichbare Bewertungen ermöglichen. Diese Erfahrungen sind für die Informationstätigkeit des Solarvereins von großem Nutzen.

Nach teilweise mehr als zwanzig Jahren Betrieb kann festgestellt werden, dass die befürchtete schleichende Leistungseinbuße der Solarmodule nicht eingetreten ist. Solche Anlagen können daher in aller Regel weitaus länger als zwanzig Jahre betrieben werden, wenn nicht Defekte in der Elektronik oder bei der Befestigungstechnik ein früheres Ende auslösen.

Es gibt eine weitere kleine Anlage auf dem Kindergarten im Gässle in Rielingshausen. Die dort verfügbare elektrische Energie wird vorwiegend im Kindergarten direkt verbraucht.